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Eine Frau sitzt zu Hause am Computer und informiert sich online über verschiedene Arztpraxen.

17. Juli 2026 • theracomplete

Wie Patienten wirklich nach Praxen suchen: 2026

Erfahren Sie, wie Patienten wirklich nach Praxen suchen. Entdecken Sie die wichtigsten Kanäle für die Praxissuche im Jahr 2026!

Eine Frau sitzt zu Hause am Computer und informiert sich online über verschiedene Arztpraxen.

Patienten finden Praxen heute nicht mehr nur über das Telefonbuch oder eine einfache Google-Suche. KI-basierte Suchsysteme dominieren 2026 die Online-Suche nach Praxen und liefern Antworten direkt, ohne dass Patienten überhaupt auf eine Website klicken müssen. Wer als Praxis nicht auf mehreren Kanälen mit konsistenten Daten vertreten ist, wird schlicht nicht gefunden. Das gilt für Physiotherapiepraxen genauso wie für Ergotherapie oder Logopädie. Wie Patienten wirklich nach Praxen suchen, hat sich grundlegend verändert. Und wer das früh versteht, hat einen klaren Vorteil.


Welche Kanäle nutzen Patienten heute am häufigsten, um Praxen zu finden?

Die Patientensuche nach Arztpraxen beginnt in den meisten Fällen bei Google. 73% aller Patientensuchen starten dort, doch was Patienten zu sehen bekommen, hat sich verändert. Statt einer Liste mit Links erscheinen zunehmend sogenannte AI Overviews, also direkte Antworten, die Google aus verschiedenen Quellen zusammenstellt. Das Google Business Profil ist dabei die wichtigste Datenquelle.

Dazu kommt: Etwa 60% aller Suchanfragen nach Praxen enden 2026 ohne einen einzigen Klick auf eine externe Website. Das bedeutet, dass eine Praxis in der KI-Antwort auftauchen muss, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Wer nur auf klassisches Ranking setzt, verliert sichtbar an Reichweite.

Neben Google nutzen Patienten heute eine Reihe weiterer Kanäle:

  • Google Business Profil und AI Overviews: Direkte Antworten mit Praxisname, Adresse, Öffnungszeiten und Bewertungen, ohne Klick auf die Website.
  • Patientenservice 116117: Seit dem 1. Januar 2026 die bundesweite zentrale Anlaufstelle für die Arztsuche in Deutschland, mit tagesaktuellen Praxisdaten.
  • Krankenkassenportale: Die DAK-Arztsuche verwaltet über 216.000 Adressen von Vertragsärzten. Die TK-Ärztesuche zeigt zusätzlich Bewertungen und Erfahrungsberichte.
  • Spezialisierte Portale: Plattformen wie Jameda oder Therapie.de werden gezielt genutzt, wenn Patienten nach einem bestimmten Fachgebiet oder einer bestimmten Therapieform suchen.
  • Direkte Empfehlungen: Hausärzte, Freunde und Familie spielen weiterhin eine Rolle, aber auch diese Empfehlungen werden zunehmend online überprüft.

Der entscheidende Punkt: Patienten wechseln zwischen diesen Kanälen. Wer auf einem Portal nicht auftaucht oder veraltete Daten hat, fällt durch das Raster. Für Therapiepraxen bedeutet das, dass Sichtbarkeit kein einmaliges Projekt ist, sondern kontinuierliche Pflege braucht.


Warum ist die Datenqualität für Praxen heute erfolgsentscheidend?

NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer. Diese drei Datenpunkte sind die Grundlage jeder digitalen Praxisfindung. Klingt simpel, ist es aber nicht. Denn inkonsistente NAP-Daten führen dazu, dass KI-Tools eine Praxis nicht empfehlen, weil sie die Einträge nicht eindeutig zuordnen können.

Ein konkretes Beispiel: Auf Google Business steht “Praxis für Physiotherapie Müller”, auf Jameda “Physiotherapie Müller GbR” und auf der eigenen Website “Physiotherapiezentrum Müller”. Für einen Menschen ist das dieselbe Praxis. Für ein KI-System sind das drei verschiedene Einträge, die sich gegenseitig widersprechen. Das Ergebnis: Die Praxis taucht in KI-Antworten nicht auf.

Häufige Fehler bei der Datenpflege sind:

  • Unterschiedliche Schreibweisen des Praxisnamens auf verschiedenen Plattformen
  • Veraltete Telefonnummern nach einem Umzug oder Anbieterwechsel
  • Fehlende oder falsche Öffnungszeiten, besonders an Feiertagen
  • Abweichende Adressformate (“Hauptstr.” vs. “Hauptstraße”)
  • Fehlende Einträge auf wichtigen Portalen wie 116117 oder Krankenkassenportalen

Profi-Tipp: Lege intern ein Stammdatenblatt an, das den verbindlichen Standard für deinen Praxisnamen, die genaue Adresse und die Telefonnummer festlegt. Dieses Dokument ist die Referenz für jeden neuen Eintrag und jede Aktualisierung. Praxisinhaber, die das konsequent umsetzen, berichten von deutlich mehr Anfragen über digitale Kanäle.

Die Synchronisierung dieser Daten muss alle relevanten Plattformen umfassen: Google Business, Jameda, Doctolib, die eigene Website und Branchenbücher. Wer einen Eintrag ändert, muss alle anderen sofort anpassen. Das klingt aufwendig, ist aber der einzige Weg, um in KI-gestützten Suchergebnissen zuverlässig zu erscheinen.

Praxen, die ihre NAP-Daten sauber pflegen, haben einen klaren Vorteil gegenüber Mitbewerbern, die das vernachlässigen. Denn KI-Systeme bevorzugen Quellen, die konsistent und eindeutig sind. Uneinheitliche Daten werden schlicht ignoriert.


Wie unterscheiden sich klassische SEO-Maßnahmen von KI-gestützter Praxissichtbarkeit?

Klassische Suchmaschinenoptimierung und KI-Sichtbarkeit verfolgen dasselbe Ziel, aber auf unterschiedlichen Wegen. Wer SEO-Trends für Praxen kennt, weiß: Beide Bereiche ergänzen sich, erfordern aber unterschiedliche Maßnahmen.

BereichKlassische SEOKI-gestützte Sichtbarkeit
ZielRanking in Google-SuchergebnissenErwähnung in AI Overviews und KI-Antworten
Wichtigste FaktorenKeywords, Backlinks, LadezeitNAP-Konsistenz, strukturierte Daten, FAQ-Inhalte
HauptplattformGoogle-SuchergebnisseiteGoogle AI Overview, ChatGPT, Perplexity
InhaltsformatFließtext, BlogbeiträgeKurze Fragen-Antwort-Formate, strukturierte Daten
ErfolgsmessungKlickrate, RankingsErwähnungsrate in KI-Antworten, Sichtbarkeit ohne Klick
AktualisierungsrhythmusMonatlich bis quartalsweiseKontinuierlich, da KI-Daten häufig aktualisiert werden

Klassische SEO bleibt wichtig. Eine gut strukturierte Website mit relevanten Inhalten, schnellen Ladezeiten und lokalen Keywords ist nach wie vor die Basis. Aber sie reicht allein nicht mehr aus.

KI-Systeme wie Google AI Overview oder ChatGPT greifen auf strukturierte Daten zurück. Das bedeutet: Inhalte müssen so aufgebaut sein, dass eine KI sie direkt zitieren kann. FAQ-Bereiche mit präzisen Fragen und kurzen Antworten sind dafür besonders gut geeignet. Eine Praxis, die auf ihrer Website klar beantwortet “Welche Therapien bieten wir an?” oder “Wie lange dauert eine Behandlung?”, hat eine deutlich höhere Chance, in KI-Antworten zu erscheinen.

Strukturierte Daten im technischen Sinne, also sogenannte Schema-Markups, helfen Suchmaschinen zusätzlich dabei, Praxisinformationen korrekt zu interpretieren. Das ist kein Hexenwerk, aber es braucht jemanden, der es technisch umsetzt. Wer typische SEO-Fehler kennt und vermeidet, spart sich viel Zeit und verlorene Anfragen.


Welche Schritte machen Praxen 2026 für Patienten besser auffindbar?

Sichtbarkeit entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis konkreter Maßnahmen, die regelmäßig umgesetzt und gepflegt werden. Die folgenden Schritte sind keine Theorie, sondern das, was tatsächlich funktioniert.


  1. Google Business Profil vollständig ausfüllen und aktuell halten. Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Leistungsbeschreibungen müssen vollständig und korrekt sein. Fehlende Informationen senken die Sichtbarkeit in AI Overviews direkt.



  2. Auf 116117 und Krankenkassenportalen anmelden. Der Patientenservice 116117 ist seit Januar 2026 die zentrale Anlaufstelle für die Arztsuche in Deutschland. Wer dort nicht gelistet ist, fehlt vielen Patienten schlicht im Blickfeld. Dasselbe gilt für die TK-Ärztesuche und die DAK-Arztsuche.



  3. NAP-Daten auf allen Plattformen abgleichen. Einmal im Quartal alle Einträge prüfen: Google Business, Jameda, Doctolib, eigene Website, Branchenbücher. Abweichungen sofort korrigieren. Das Stammdatenblatt aus Abschnitt drei ist dabei die Referenz.



  4. Website mit klaren FAQ-Bereichen ausstatten. Strukturierte und zitierfähige Inhalte mit klarem Fragen-Antwort-Format erhöhen die KI-Sichtbarkeit und damit die Zahl der Patientenanfragen. Konkrete Fragen wie “Welche Krankenkassen werden akzeptiert?” oder “Wie bekomme ich einen Termin?” direkt auf der Website beantworten.



  5. Sichtbarkeit regelmäßig messen. Tools wie Google Search Console zeigen, über welche Suchanfragen Patienten die Website finden. Wer diese Daten auswertet, erkennt Lücken früh und kann gezielt nachbessern.


Profi-Tipp: Richte dir eine monatliche Erinnerung ein, um dein Google Business Profil zu prüfen. Veraltete Öffnungszeiten oder eine falsche Telefonnummer kosten dich Patienten, ohne dass du es merkst. Zehn Minuten im Monat reichen für die Grundpflege.

Wer diese fünf Schritte konsequent umsetzt, ist gegenüber Praxen, die das nicht tun, klar im Vorteil. Denn die meisten Praxen vernachlässigen mindestens zwei dieser Punkte. Das ist deine Chance.


Wie helfen offizielle Plattformen Patienten bei der Praxisfindung?

Offizielle Plattformen sind für Patienten besonders vertrauenswürdig. Sie gelten als neutral, aktuell und vollständig. Das macht sie zu einer wichtigen Quelle, gerade für Patienten, die zum ersten Mal eine Praxis suchen oder nach einem Umzug einen neuen Therapeuten brauchen.

Der Patientenservice 116117 ist seit dem 1. Januar 2026 die bundesweite zentrale Anlaufstelle. Er zeigt neben Praxisdaten auch Barrierefreiheit und Sprachkompetenzen der Behandler an. Das ist für viele Patienten ein entscheidendes Kriterium, das auf anderen Portalen oft fehlt.

Krankenkassenportale bieten zusätzliche Filtermöglichkeiten:

  • TK-Ärztesuche: Zeigt Bewertungen und Erfahrungsberichte von Patienten. Patientenbewertungen gewinnen an Bedeutung für Vertrauen und Auswahl.
  • DAK-Arztsuche: Verwaltet über 216.000 Adressen mit Filteroptionen für Barrierefreiheit und Online-Buchung.
  • Weitere Kassenportale: Viele gesetzliche Krankenkassen betreiben eigene Suchportale, die auf denselben Grunddaten basieren, aber unterschiedliche Zusatzfunktionen bieten.
PlattformBesonderheitFür Patienten relevant, weil…
116117Bundesweit, tagesaktuellNeutrale, offizielle Quelle
TK-ÄrztesucheBewertungen sichtbarVertrauen durch Erfahrungsberichte
DAK-Arztsuche216.000+ Adressen, FilteroptionenBarrierefreiheit und Online-Buchung filterbar
JamedaSpezialisiert, mit ProfilenDetaillierte Praxisprofile und Fotos

Für Praxen bedeutet das: Ein Eintrag auf diesen Plattformen ist kein Nice-to-have, sondern Pflicht. Wer dort fehlt, verliert Patienten an Praxen, die präsent sind. Und wer dort mit veralteten Daten gelistet ist, schadet sich aktiv.


Wichtige Erkenntnisse

Patienten finden Praxen 2026 vor allem über KI-gestützte Suchen, offizielle Portale und Krankenkassenplattformen, wobei konsistente NAP-Daten und strukturierte Website-Inhalte die entscheidenden Faktoren für Sichtbarkeit sind.

ThemaDetails
KI-Suche dominiertEtwa 60% der Suchanfragen enden ohne Klick, daher muss die Praxis in KI-Antworten erscheinen.
NAP-Konsistenz ist PflichtAbweichende Praxisnamen oder Adressen auf verschiedenen Plattformen führen zu fehlenden KI-Empfehlungen.
116117 als PflichtkanalSeit Januar 2026 ist der Patientenservice 116117 die zentrale Anlaufstelle für Patienten bundesweit.
FAQ-Inhalte erhöhen SichtbarkeitKlar strukturierte Fragen und Antworten auf der Website werden von KI-Systemen bevorzugt zitiert.
Regelmäßige Datenpflege entscheidetEinmal im Quartal alle Einträge prüfen und abgleichen verhindert Sichtbarkeitsverluste.

Was ich nach Jahren in der Praxisberatung gelernt habe

Ich arbeite seit Jahren mit Therapiepraxen zusammen und sehe immer wieder denselben Fehler: Praxisinhaber investieren in eine neue Website, aber vernachlässigen ihre Einträge auf Google Business oder 116117. Die Website ist schön, aber niemand findet sie, weil die Daten drumherum nicht stimmen.

Was mich wirklich überrascht hat: Viele Praxen wissen gar nicht, dass sie auf Jameda oder der DAK-Arztsuche mit falschen Daten gelistet sind. Niemand hat es ihnen gesagt. Und weil keine Beschwerden kommen, denken sie, alles sei in Ordnung. Aber Patienten, die eine falsche Telefonnummer anrufen und niemanden erreichen, kommen einfach nicht wieder. Sie suchen weiter.

Der zweite blinde Fleck: Praxen unterschätzen, wie schnell sich die Suche verändert hat. Vor drei Jahren war ein gutes Google-Ranking ausreichend. Heute reicht das nicht mehr. KI-Systeme wie Google AI Overview oder Perplexity ziehen ihre Informationen aus strukturierten, konsistenten Quellen. Wer dort nicht auftaucht, existiert für einen wachsenden Teil der Patienten schlicht nicht.

Mein ehrlicher Rat: Fang nicht mit der Website an. Fang mit deinen Daten an. Prüfe heute, was auf Google Business, 116117 und deiner Krankenkassenlistung steht. Korrigiere Abweichungen. Dann erst lohnt sich jede weitere Investition in Sichtbarkeit. Wer diesen Schritt überspringt, baut auf wackeligem Fundament.

— Shirin


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FAQ

Wie suchen Patienten heute nach einer Praxis?

Patienten starten ihre Suche meistens bei Google, nutzen aber zunehmend KI-gestützte Antworten, offizielle Portale wie 116117 und Krankenkassenplattformen wie die TK-Ärztesuche oder die DAK-Arztsuche.

Was sind NAP-Daten und warum sind sie so wichtig?

NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer. Inkonsistente NAP-Daten auf verschiedenen Plattformen verhindern, dass KI-Systeme eine Praxis eindeutig identifizieren und empfehlen.

Muss meine Praxis auf 116117 gelistet sein?

Ja. Seit dem 1. Januar 2026 ist der Patientenservice 116117 die bundesweite zentrale Anlaufstelle für die Arztsuche. Wer dort fehlt, ist für viele Patienten schlicht nicht auffindbar.

Wie helfen FAQ-Bereiche auf der Website bei der Sichtbarkeit?

FAQ-Bereiche mit klaren Fragen und kurzen Antworten werden von KI-Systemen bevorzugt als Quelle genutzt. Sie erhöhen die Chance, in AI Overviews und ähnlichen KI-Antworten zu erscheinen.

Wie oft sollte ich meine Praxisdaten auf allen Plattformen prüfen?

Einmal im Quartal ist ein guter Rhythmus. Nach Änderungen wie einem Umzug, einer neuen Telefonnummer oder geänderten Öffnungszeiten müssen alle Plattformen sofort aktualisiert werden.

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Erstellt von TheraComplete